Digitalisierung der Zeitschrift "Archivio per l’Alto Adige"

Die Zeitschrift Archivio per l’Alto Adige wurde von Ettore Tolomei im Jahre 1906 gegründet (bis zum Jahre 1919 war der Titel Archivio di Studi per l'Alto Adige con Ampezzo e Livinallongo). Unter den ersten Mitarbeitern waren wichtige Persönlichkeiten wie Pasquale Villari, Carlo Battisti, Graziadio Isaia Ascoli und Angelo De Gubernatis. Die Zeitschrift erscheint immer noch, heute unter dem Titel Archivio di Studi per l'Alto Adige. Rivista di Studi Alpini, und wird vom Istituto di Studi per l’Alto Adige in Florenz herausgegeben.

Mit seiner Zeitschrift wollte Tolomei die “Italianität” der Region (auch vom italienischsprachigen aber kulturell tirolerisch geprägten Trentino) belegen und dadurch beweisen, dass die Grenze am Brenner liegen müsse. Die Veröffentlichung, die der Region den Namen des napoleonischen Departments gab, zu dem Bozen Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte, wurde sofort beschlagnahmt und verursachte gewaltige Auseinandersetzungen. Die Zeitschrift hat, vermutlich mehr als alle Anderen, zur Entwicklung der wissenschaftlichen und politischen Debatte über die Südtirol-Frage im 20. Jahrhundert beigetragen und dokumentiert die gegenwärtige Situation des Alpenraumes und ihrer Wechselwirkungen mit der lokalen Wirklichkeit.

Die Ausgaben von 1906 bis 1919 wurden digitalisiert.

Anno I 1906
Anno II 1907
Anno III 1908
Anno IV 1909
Anno V 1910
Anno VI 1911
Anno VII 1912
Anno VIII 1913
Anno IX 1914
Anno X 1915
Anno XI 1916
Anno XII 1917
Anno XIII 1918
Anno XIV 1919